microbiochemistryMOLEKULARE WELTEN ENTDECKEN
SIMULATION AKTIV
EINE REISE INS INNERE

Die lebende
Mitochondrie.

Wo ein Protonengradient
die Energie des Lebens antreibt.

MOLEKULARES LABOR01 / ORGANELLE
DIE MOLEKULARE WELT ENTSTEHT …
ElektronenH⁺ATP
Experiment ↓
Ziehen zum Drehen
Scrollen / Pinch zum Zoomen
Drehen &
zoomen
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MICROBIOCHEMISTRY / MOLEKULARES LABOR

Die Idee hinter dem Modell

Die Animation verbindet eine künstlerische 3D-Schnittansicht mit einem vereinfachten dynamischen Modell der oxidativen Phosphorylierung. Sie zeigt qualitative Zusammenhänge und berechnet keine physiologischen Messwerte.

Was fachlich abgebildet wird

So funktionieren die Experimente

Eine dimensionslose Zustandsgröße fasst Δψ und ΔpH zur protonenmotorischen Kraft zusammen. Sie wächst durch Protonentranslokation und sinkt durch Synthasefluss und Leck. Ein hoher Gradient bremst den Elektronentransport. ATP-Bildung benötigt ADP und einen ausreichenden Gradienten. Ein O₂-Stopp unterbricht den Elektronenfluss sofort; der gespeicherte Gradient kann noch kurz ATP-Bildung ermöglichen.

Die Regler setzen konstante relative Angebote beziehungsweise eine zusätzliche Leckleitfähigkeit, keine Konzentrationen. 100 % bei den Anzeigen bezeichnet den Gleichgewichtswert des Normalbetriebs, keine universelle Obergrenze. O₂-Verbrauch ist proportional zum modellierten Elektronenfluss. Die Kurven zeigen Modellzeit, keine reale molekulare Geschwindigkeit.

Bewusste Vereinfachungen

Die Proteine sind gestaltete Funktionsmodelle, keine atomaren Strukturrekonstruktionen. Das Cristae-Lumen gehört zum Intermembranraum. Die Nahansicht entfaltet einen Membranausschnitt; Größen und Abstände sind nicht maßstäblich. Leuchtende Elektronen markieren Transferereignisse, keine frei durch Wasser fliegenden Elektronen. Teilchenzahlen geben keine Stöchiometrie wieder.

ATP-Hydrolyse bei Umkehr der Synthase, IF₁, ROS, Transport von ADP/ATP und Pᵢ, pH-Puffer, Citratzyklus und zeitliche Erschöpfung der Donoren sind nicht explizit modelliert. Die schematische Rotorbewegung ist verlangsamt.

Bedienung

Ziehen dreht die Ansicht. Mausrad oder Pinch zoomen. Mit fokussierter 3D-Ansicht drehen die Pfeiltasten; +/− zoomen, Leertaste pausiert. Die geführte Reise führt durch fünf Stationen. Manuelles Drehen oder ein Ansichtswechsel beendet die Kameraführung. Bei aktivierter Einstellung „Bewegung reduzieren“ startet die Animation pausiert.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Mitchell (1961): Chemiosmotische Kopplung.
Baradaran et al. (2013): Struktur des gesamten respiratorischen Komplexes I.
Watanabe et al. (2013): Durch protonenmotorische Kraft angetriebene Rotation der ATP-Synthase.

3D-Technik: Three.js r160, MIT-Lizenz, vollständig in dieser Datei enthalten. Alle Geometrien werden lokal erzeugt. Keine Analyse-Dienste, keine externen Schriftarten, keine erforderlichen Netzwerkanfragen.